ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Allgemeine Geschäftsbedingungen
für die Hotelaufnahme im Boutique Hotel Lenz, ein Betrieb
der LENTZIK Domizil GmbH.

 

Diese Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle
Hotelaufnahmeverträge (Hotel) und Nebenleistungen des
Hotels, die mit dem Reisenden (Kunde) geschlossen werden.

 

Der Vertrag kommt durch die Annahme des
Aufnahmeantrags des Kunden durch das Hotel zustande.
Macht das Hotel dem Kunden ein verbindliches Angebot,
kommt der Vertrag durch die Annahme des Angebotes durch
den Kunden zustande.

 

Vertragspartner sind das Hotel und der Kunde. Hat ein
Dritter für den Kunden bestellt, haftet der Kunde dem Hotel
gegenüber zusammen mit dem Dritten als Gesamtschuldner
für alle Verpflichtungen aus dem Vertrag, sofern dem Hotel
eine entsprechende Erklärung des Dritten vorliegt. Das Hotel
kann dem Eintritt eines Dritten widersprechen, sofern dieser
vertragliche Reiseerfordernisse nicht erfüllt. Tritt ein Dritter
in den Vertrag ein, haften der Dritte und der Kunde dem
Hotel als Gesamtschuldner. Dem Hotel steht es frei, die
durch den Eintritt tatsächlich entstanden und
angemessenen Mehrkosten gegen einen Nachweis zu
verlangen.

 

Das Hotel ist berechtigt, den angebotenen Reisepreis
einseitig bis zu 5 % des Gesamtreisepreises zu erhöhen,
wenn die Erhöhung des Reisepreises sich unmittelbar ergibt
aus einer nach Vertragsschluss erfolgten; Erhöhung des
Preises für die Kosten der Energieträger; Erhöhung von
Steuern und Abgaben auf vereinbarte Reiseleistungen, oder
Touristenabgaben. Im Gegenzug kann der Kunde eine
gleichwertige Senkung des Reisepreises verlangen, wenn
sich vorgenannte Umstände der Kostenerhöhung zu
niedrigeren Kosten für das Hotel führt.

 

Das Hotel ist berechtigt, nach Vertragsschluss,
Vorauszahlungen oder Sicherheitsleistungen zu verlangen.

 

Vor Reisebeginn kann Kunde jederzeit vom Vertrag
zurücktreten (No Show). Tritt der Kunde vom Vertrag zurück,
verliert das Hotel den Anspruch auf den vereinbarten
Reisepreis. Das Hotel kann jedoch eine angemessene
Entschädigung für Rücktrittserklärungen durch den Kunden
in Höhe der nachstehenden Entschädigungspauschalen
verlangen:

 

  • a) bis zum 31. Tag vor Reisebeginn:
    20 % des Gesamtreisepreises
  • b) ab 30. bis 22. Tag vor Reisebeginn:
    35 % des Gesamtreisepreises
  • c) ab 21. bis 15. Tag vor Reisebeginn:
    45 % des Gesamtreisepreises
  • d) ab 14. bis 8. Tag vor Reisebeginn:
    60 % des Gesamtreisepreises
  • e) ab 7. bis 1. Tag vor Reisebeginn:
    75 % des Gesamtreisepreises
  • f) ab Reisebeginn/Nichtantritt der Reise:
    100 % des Gesamtreisepreises

 

Dem Kunden steht der Nachweis frei, dass der Anspruch
nicht oder nicht in der geforderten Höhe entstanden ist. Für
die Geltendmachung der Entschädigungspauschalen ist der
Zugang der Rücktrittserklärung des Kunden beim Hotel
maßgeblich.

 

Das Hotel kann vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten
aufgrund von unvermeidbaren, außergewöhnlichen
Umständen, die es an der Erfüllung des Vertrags hindert; in
diesem Fall hat das den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis
von dem Rücktrittsgrund zu erklären. Tritt das Hotel vom
Vertrag zurück, verliert es den Anspruch auf den
vereinbarten Reisepreis. Wenn das Hotel infolge eines
Rücktritts zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet
ist, hat es unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14
Tagen nach dem Rücktritt zu leisten. Rücktrittserklärungen
müssen gegenüber der zu erklärenden Partei schriftlich in
Papierform, oder über speicherbare elektronische Medien
zugehen.

 

Die Haftung des Hotels für Schäden, die aus einer Verletzung
von vertraglichen und/oder gesetzlichen Pflichtverletzung
herrühren ist auf vorsätzliches und grob fahrlässiges
Verhalten begrenzt. Abweichend von der vorstehenden
Haftungsbeschränkung haftet das Hotel für leichte
Fahrlässigkeit; für Schäden aus der Verletzung des Lebens,
des Körpers oder der Gesundheit, und für Schäden aus der
Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Eine wesentliche
Vertragspflicht liegt vor, wenn sich die Verletzung auf eine
Pflicht bezieht, auf deren Erfüllung der Kunde vertraut hat
oder vertrauen durfte. Die vorstehend genannten
Haftungsbeschränkung des Hotels, gelten ebenso für
Angestellte, gesetzliche Vertreter und sonstigen
Erfüllungsgehilfen des Hotels.

 

Für dem Hotel vor Hotelaufnahme wertmäßig in geeigneter
Form nachgewiesene eingebrachte Sachen durch den
Kunden, haftet das Hotel gegenüber dem Kunden höchstens
bis zu einem Betrag von 2.500,00 EUR.

 

Für vor Hotelaufnahme durch den Kunden nachgewiesene
Geldmengen, Wertpapiere und Kostbarkeiten haftet das
Hotel gegenüber dem Kunden höchstens bis zu einem Betrag
von 1.500,00 EUR. Eine Aufbewahrung im durch Passwort
gesicherten Zimmersafe gilt hierbei als Verpflichtung des
Kunden. Der Kunde muss dem Hotel den entstandenen
Schaden nachweisen. Der Kunde verpflichtet sich, Schäden
für eingebrachte Sachen bestmöglich zu vermeiden.

 

Soweit dem Kunden ein Stellplatz, oder auf einem
Hotelparkplatz – auch gegen Entgelt – zur Verfügung gestellt
wird, kommt dadurch kein Verwahrungsvertrag zustande.
Bei Abhandenkommen oder Beschädigungen auf dem
Hotelgrundstück abgestellter Kraftfahrzeuge und deren
Inhalte haftet das Hotel lediglich bis zu einem Betrag von
2.500,00 EUR.

 

Nachrichten, Post und Warensendungen für den Kunden
werden unter Beachtung des Datenschutzes und mit größter
Sorgfalt behandelt.

 

Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags, der
Antragsannahme oder dieser AGB sollen, sofern in diesen
AGB und/oder in gesetzlichen Vorschriften nichts
Abweichendes vorgeschrieben wird, in Textform
vorgenommen werden. Erfüllungs- und Zahlungsort ist der
Sitz der Betreibergesellschaft.

 

Ausschließlicher Gerichtsstand im kaufmännischen Verkehr
ist Neubrandenburg. Sofern ein Vertragspartner keinen
Gerichtsstand im Inland hat, gilt als Gerichtsstand der Sitz
des Hotels. Es gilt ausschließlich deutsches Recht.

 

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder
nichtig sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit
der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Im Übrigen gelten
die gesetzlichen Vorschriften.

 

Boutique Hotel Lenz
ist ein Betrieb der LENTZIK Domizil GmbH
Kiefernhain 16, 17213 Fünfseen

Gültig ab 01.11.2018.

AGB als Download:

LENTZIK Domizil GmbH

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR VERANSTALTUNGEN IM BOUTIQUE
HOTEL LENZ (STAND: NOVEMBER 2018) Boutique Hotel Lenz ist ein Betrieb der
LENTZIK Domizil GmbH

 

Diese Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die mietweise Überlassung
von Veranstaltungsräumen, oder des Hotels als Gesamtobjektes zur Durchführung
von schriftlich vereinbarten Veranstaltungen wie Tagungen, Seminaren,
Ausstellungen und Präsentationen etc. sowie für alle in diesem Zusammenhang
für den Kunden erbrachten weiteren Leistungen und Lieferungen des Hotels.

 

Der Vertrag kommt durch die Annahme des Antrags des Kunden durch das Hotel
zustande. Dem Hotel steht es frei, die Buchung der Veranstaltung in Textform zu
bestätigen. Die Unter- oder Weitervermietung der zur mietweisen Überlassung
vereinbarten Sache bedürfen der vorherigen Zustimmung des Hotels in Textform,
Vertragspartner sind das Hotel und der Kunde.

 

Das Hotel haftet für von ihm zu vertretende Schäden aus der Verletzung des
Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Weiterhin haftet es für sonstige
Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des
Hotels beziehungsweise auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Verletzung von
vertragstypischen Pflichten des Hotels beruhen. Einer Pflichtverletzung des Hotels
steht die eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen gleich.
Weitergehende Schadensersatzansprüche, sind ausgeschlossen. Sollten Störungen
oder Mängel an den Leistungen des Hotels auftreten, wird das Hotel bei Kenntnis
oder auf unverzügliche Rüge des Kunden bemüht sein, für Abhilfe zu sorgen. Der
Kunde ist verpflichtet, das ihm Zumutbare beizutragen, um die Störung zu
beheben und einen möglichen Schaden gering zu halten. Im Übrigen ist der Kunde
verpflichtet, das Hotel rechtzeitig auf die Möglichkeit der Entstehung eines
außergewöhnlich hohen Schadens hinzuweisen. Alle Ansprüche gegen das Hotel
verjähren grundsätzlich in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn.
Dies gilt nicht bei Schadensersatzansprüchen und bei sonstigen Ansprüchen,
sofern letztere auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des
Hotels beruhen.

 

Das Hotel ist verpflichtet, die vom Kunden bestellten und vom Hotel zugesagten
Leistungen zu erbringen. Der Kunde ist verpflichtet, die für diese und weitere in
Anspruch genommenen Leistungen vereinbarten bzw. geltenden Preise des Hotels
zu zahlen. Dies gilt auch für vom Kunden direkt oder über das Hotel beauftragte
Leistungen, die durch Dritte erbracht und vom Hotel verauslagt werden.
Insbesondere gilt dies auch für Forderungen von
Urheberrechtsverwertungsgesellschaften.

 

Die vereinbarten Preise verstehen sich einschließlich der zum Zeitpunkt des
Vertragsschlusses geltenden Steuern. Bei Änderungen der gesetzlichen
Umsatzsteuer oder der Neueinführung, Änderung oder Abschaffung lokaler
Abgaben auf den Leistungsgegenstand nach Vertragsschluss werden die Preise
entsprechend angepasst.

 

Rechnung ohne Abzug zahlbar. Das Hotel kann die unverzügliche Zahlung fälliger
Forderungen jederzeit vom Kunden verlangen. Bei Zahlungsverzug des Kunden
gelten die gesetzlichen Regelungen. Dem Hotel bleibt der Nachweis eines höheren
Schadens vorbehalten. Bei Zahlungsverzug ist das Hotel berechtigt, gegenüber
Verbrauchern Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem
Basiszinssatz zu berechnen. Im Geschäftsverkehr beträgt der Verzugszinssatz 8
Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Dem Hotel bleibt die Geltendmachung
eines höheren Schadens vorbehalten. Für jede Mahnung nach Verzugseintritt
kann das Hotel angemessene Mahngebühren erheben.

 

Der Vertragspartner ist verpflichtet die Rechnungsanschrift bei dem
Vertragsabschluss anzugeben. Das Hotel ist berechtigt, bei Vertragsschluss vom
Kunden eine angemessene Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung, zum Beispiel
in Form einer Kreditkartengarantie, zu verlangen. Die Höhe der Vorauszahlung
und die Zahlungstermine können im Vertrag in Textform vereinbart werden. Bei
Zahlungsverzug des Kunden gelten die gesetzlichen Regelungen.

Der Kunde kann nur mit einer unstreitigen oder rechtskräftigen Forderung
gegenüber einer Forderung des Hotels aufrechnen oder verrechnen.

 

Ein Rücktritt des Kunden von dem mit dem Hotel geschlossenen Vertrag ist nur
möglich, wenn ein Rücktrittsrecht im Vertrag ausdrücklich vereinbart wurde, ein
sonstiges gesetzliches Rücktrittsrecht besteht oder wenn das Hotel der
Vertragsaufhebung ausdrücklich zustimmt. Die Vereinbarung eines
Rücktrittsrechtes sowie die etwaige Zustimmung zu einer Vertragsaufhebung
muss jeweils in Textform erfolgen.

 

Sofern zwischen dem Hotel und dem Kunden ein Termin zum kostenfreien
Rücktritt vom Vertrag vereinbart wurde, kann der Kunde bis dahin vom Vertrag
zurücktreten, ohne Zahlungs- oder Schadensersatzansprüche des Hotels
auszulösen. Das Rücktrittsrecht des Kunden erlischt, wenn er nicht bis zum
vereinbarten Termin sein Recht zum Rücktritt gegenüber dem Hotel ausübt.

 

Ist ein Rücktrittsrecht nicht vereinbart oder bereits erloschen, besteht auch kein
gesetzliches Rücktritts- oder Kündigungsrecht und stimmt das Hotel einer
Vertragsaufhebung nicht zu, behält das Hotel den Anspruch auf die vereinbarte
Vergütung trotz Nichtinanspruchnahme der Leistung. Das Hotel hat die
Einnahmen aus anderweitiger Vermietung der Räume sowie die ersparten
Aufwendungen anzurechnen. Die jeweils ersparten Aufwendungen können dabei
pauschaliert werden. Dem Kunden steht der Nachweis frei, dass der Anspruch
nicht oder nicht in der geforderten Höhe entstanden ist. Dem Hotel steht der
Nachweis frei, dass ein höherer Anspruch entstanden ist.

 

Sofern vereinbart wurde, dass der Kunde innerhalb einer bestimmten Frist
kostenfrei vom Vertrag zurücktreten kann, ist das Hotel in diesem Zeitraum
seinerseits berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn Anfragen anderer
Kunden nach den vertraglich gebuchten Veranstaltungsräumen vorliegen und der
Kunde auf Rückfrage des Hotels mit angemessener Fristsetzung auf sein Recht
zum Rücktritt nicht verzichtet.

 

Wird eine vereinbarte oder verlangte Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung
auch nach Verstreichen einer vom Hotel gesetzten angemessenen Nachfrist nicht
geleistet, so ist das Hotel ebenfalls zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.

 

Ferner ist das Hotel berechtigt, aus sachlich gerechtfertigtem Grund vom Vertrag
außerordentlich zurückzutreten, insbesondere falls – Höhere Gewalt oder andere
vom Hotel nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrages unmöglich
machen; – Veranstaltungen oder Räume schuldhaft unter irreführender oder
falscher Angabe oder Verschweigen wesentlicher Tatsachen gebucht werden;
wesentlich kann dabei die Identität des Kunden, die Zahlungsfähigkeit oder der
Aufenthaltszweck sein; – das Hotel begründeten Anlass zu der Annahme hat, dass
die Veranstaltung den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das
Ansehen des Hotels in der Öffentlichkeit gefährden kann, ohne dass dies dem
Herrschafts- bzw. Organisationsbereich des Hotels zuzurechnen ist; – der Zweck
bzw. der Anlass der Veranstaltung gesetzeswidrig ist. Der berechtigte Rücktritt des
Hotels begründet keinen Anspruch des Kunden auf Schadensersatz.

 

Verschieben sich die vereinbarten Anfangs- oder Schlusszeiten der Veranstaltung
und stimmt das Hotel diesen Abweichungen zu, so kann das Hotel die zusätzliche
Leistungsbereitschaft angemessen in Rechnung stellen, es sei denn, das Hotel
trifft ein Verschulden.

 

Der Kunde darf Speisen und Getränke zu Veranstaltungen grundsätzlich nicht
mitbringen. Ausnahmen bedürfen einer Vereinbarung mit dem Hotel.

 

Soweit das Hotel für den Kunden auf dessen Veranlassung technische und
sonstige Einrichtungen von Dritten beschafft, handelt es im Namen, in Vollmacht
und auf Rechnung des Kunden. Der Kunde haftet für die pflegliche Behandlung
und die ordnungsgemäße Rückgabe. Er stellt das Hotel von allen Ansprüchen
Dritter aus der Überlassung dieser Einrichtungen frei.

 

Die Verwendung von eigenen elektrischen Anlagen des Kunden unter Nutzung des
Stromnetzes des Hotels bedarf dessen Zustimmung. Durch die Verwendung dieser
Geräte auftretende Störungen oder Beschädigungen an den technischen Anlagen
des Hotels gehen zu Lasten des Kunden, soweit das Hotel diese nicht zu vertreten
hat. Die durch die Verwendung entstehenden Stromkosten darf das Hotel
pauschal erfassen und berechnen.

 

Der Kunde ist mit Zustimmung des Hotels berechtigt, eigene Telefon-, Telefaxund
Datenübertragungseinrichtungen zu benutzen. Dafür kann das Hotel eine
Anschlussgebühr verlangen.

 

Bleiben durch den Anschluss eigener Anlagen des Kunden geeignete Anlagen des
Hotels ungenutzt, kann eine Ausfallvergütung berechnet werden.

 

Störungen an vom Hotel zur Verfügung gestellten technischen oder sonstigen
Einrichtungen werden nach Möglichkeit umgehend beseitigt. Zahlungen können
nicht zurückbehalten oder gemindert werden, soweit das Hotel diese Störungen
nicht zu vertreten hat.

 

Mitgeführte Ausstellungs- oder sonstige, auch persönliche Gegenstände befinden
sich auf Gefahr des Kunden in den Veranstaltungsräumen bzw. im Hotel. Das
Hotel übernimmt für Verlust, Untergang oder Beschädigung keine Haftung, auch
nicht für Vermögensschäden, außer bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz des
Hotels. Hiervon ausgenommen sind Schäden aus der Verletzung des Lebens, des
Körpers oder der Gesundheit. Fälle, in denen die Verwahrung aufgrund der
Umstände des Einzelfalls eine vertragstypische Pflicht darstellt, sind von dieser
Haftungsfreizeichnung ausgeschlossen.

 

Vom Kunden mitgebrachtes Dekorationsmaterial hat den brandschutztechnischen
Anforderungen zu entsprechen. Das Hotel ist berechtigt, dafür einen behördlichen
Nachweis zu verlangen. Erfolgt ein solcher Nachweis nicht, so ist das Hotel
berechtigt, bereits eingebrachtes Material auf Kosten des Kunden zu entfernen.
Wegen möglicher Beschädigungen sind die Aufstellung und Anbringung von
Gegenständen vorher mit dem Hotel abzustimmen.

 

Vom Kunden mitgebrachte Ausstellungs- oder sonstige Gegenstände sind nach
Ende der Veranstaltung unverzüglich zu entfernen. Unterlässt der Kunde dies, darf
das Hotel die Entfernung und Lagerung zu Lasten des Kunden vornehmen.
Verbleiben die Gegenstände im Veranstaltungsraum, kann das Hotel für die Dauer
des Vorenthaltens des Raumes eine angemessene Nutzungsentschädigung
berechnen.

 

Sofern der Kunde Unternehmer ist, haftet er für alle Schäden an Gebäude oder
Inventar, die durch Veranstaltungsteilnehmer bzw. -besucher, Mitarbeiter,
sonstige Dritte aus seinem Bereich oder ihn selbst verursacht werden. Das Hotel
kann vom Kunden die Stellung einer angemessenen Sicherheitsleistung, zum
Beispiel in Form einer Kreditkartengarantie, verlangen.

 

Änderungen und Ergänzungen des Vertrages, der Antragsannahme oder dieser
Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollen in Textform erfolgen. Einseitige
Änderungen oder Ergänzungen durch den Kunden sind unwirksam.

 

Erfüllungs- und Zahlungsort sowie ausschließlicher Gerichtsstand ist
Neubrandenburg.
Sofern ein Vertragspartner keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland, gilt
deutsches Recht.

 

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen für
Veranstaltungen unwirksam oder nichtig sein oder werden, so wird dadurch die
Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Im Übrigen gelten die
gesetzlichen Vorschriften.

AGBV als Download:

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